17/10/2026 0 Kommentare
In guten wie in schlechten Zeiten
In guten wie in schlechten Zeiten
# Perú-Projekt

In guten wie in schlechten Zeiten
Beim Perú-Projekt geht es nicht nur um Spenden; wir bauen echte Beziehungen zu echten Menschen auf. Ganz besonders liegt unser Augenmerk dabei auf denjenigen, die durch das Raster von „Hilfe zur Selbsthilfe“ fallen, weil ihre Lebensumstände es unmöglich machen, dass sie sich selbst helfen.
Zu diesem Personenkreis zählten Jessica und ihr Sohn Jean Carlos (14 J). Jean Carlos wurde mit schwerer Cerebralparese (spastische Lähmung aller vier Gliedmaßen) geboren. Seit seiner Geburt drehte sich das Leben seiner Mutter fast nur um ihr behindertes Kind. Immer wieder kamen neue Komplikationen hinzu: Epilepsie, Ernährung durch Magensonde, eine Tracheotomie (Luftröhrenschnitt)…
Jessica kämpfte für ihr Kind. Unzählige Male reiste sie mit ihm von Chachapoyas ins fast 1000 km entfernte Lima. Nur dort in der Kinderklinik gibt es spezialisierte Ärzte, die ein Kind mit so schweren Behinderungen behandeln können. Sie wachte an seinem Bett, bangte um sein Leben. Und dazu kamen die ständigen Geldsorgen.
Wenigstens in dieser Beziehung konnte das Perú-Projekt helfen. Wir fanden Paten und Patinnen für Jean Carlos, die mit monatlichen Beträgen die Lebenshaltungskosten deckten, zahlten Reisekosten nach Lima, Hilfsmittel, Medikamente etc.
Irgendwann hatte Jessica keine Kraft mehr zum Kämpfen. Zusätzlich zur ständigen Sorge um die Gesundheit ihres Sohnes, kam ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Verwandte ums Leben kamen, und ein Überfall, bei dem ihr das Geld für den Rückflug nach Chachapoyas gestohlen wurde. Wieviel kann ein Mensch tragen?
Als Jessicas Schwester Sandra mich anrief und mir mitteilte, dass Jessica tot sei, konnte ich es erst kaum glauben. Jessica hatte ihr Leben beendet. Sie konnte nicht mehr.
Nun sorgt die 19-jährige Sandra für Jean Carlos. Sie weiß nicht, wie lange sie das schaffen kann, vor allem da sie selbst ein 6 Monate altes Baby hat. Mental und finanziell ist das Perú-Projekt an ihrer Seite, besonders Jeans Paten und Patinnen.
Möchten auch Sie diese wichtige Arbeit des Perú-Projektes unterstützen? Dann spenden Sie an:
Kontoinhaberin: Ev. Kirchengemeinde Bochum
Verwendungszweck: Perú-Projekt
IBAN: DE57 4305 0001 0001 3021 65
BIC: WELADED1BOC (Sparkasse Bochum)
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